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Beten macht Mut

Konfirmandenunterricht ist für viele Pfarrerinnen und Pfarrer eine Herausforderung. Aber wenn man diese Herausforderung annimmt und sich auf die Jugendlichen einlässt, dann bekommt man ganz viel zurück!

Meiner Konf-Gruppe spürt man jetzt, nach einem Jahr, ab, dass sie zusammengewachsen ist, dass die Jugendlichen sich so vertraut geworden sind, dass auch sehr persönliche Äusserungen gemacht werden können. Und dann gibt es richtige Sternstunden, die auch mir als Pfarrerin ganz viel geben. So geschehen in einer der letzten Stunde beim Thema Gebet:

Mit Hilfe von Verben sollten die Jugendlichen beschreiben, was ihnen persönlich Gebet bedeutet. Da hat dann unser „Intellektueller“ mit dem Wort hoffen beschrieben, was ihm wichtig ist.  Unser „Clown“ fand, dass man nicht nur an sich selber denken soll, sondern für die ganze Welt beten muss. Und der „Bodenständige“ erzählte, dass ihm Beten Mut macht, wenn er alleine ist.

Es hat mich tief bewegt, als diese und noch einige andere Aussagen kamen. Und ich wünsche den Jugendlichen von Herzen, dass sie sich ihr persönliches Gebet so erhalten können.

Mir – die ich ja eigentlich Profi im Beten bin – haben diese Statements viel gegeben. Sie haben mich beschenkt. Mir persönlich wurde vor allem wieder ganz neu wichtig, dass Beten Mut macht. Mein Konfirmand hat es mir wieder ins Bewusstsein gerufen. Denn als ich ihm beim Reden in die Augen sah, spürte ich, dass er das so erlebt hat: Beten macht Mut!

 

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