11 Kommentare

  1. Sehr geehrte Frau Dobler
    Der Beitrag „Die bloggende Gastronomie- Seelsorgerin“ im 1A! Aargau/ Herbst 2015 hat mich inspiriert, insbesonders die Aussage“ … doch finde ich, dass sie (die Wirte-Menschen) eine eigene Seelsorgerin brauchen, die extra für sie da ist.“ Mich beschäftigt der frühe Tod des begnadeten Starkochs Violier aus Crissier. Wie können Sie sich seine Selbsttötung erklären? Wäre wohl das Ereignis verhinderbar gewesen, wenn er Ihre Seelsorge in Anspruch genommen hätte?

    Herzliche Grüsse

    Thomas Kuhn, Aarau

    Anm.: Ich bin nicht in der Gastronomie tätig (bin Handelslehrer), aber als Hobby-Weinbauer und Genussmensch mit der Gastronomie verbunden.

    • lieber herr kuhn
      ich kannte den starkoch violier leider nicht persönlich, darum weiss ich keine antwort auf ihre frage. ich denke, derjenige, der erkennt, dass er nicht alles selbst tragen muss, dem kann geholfen werden.
      mit liebem gruss
      corinne dobler

  2. Sehr geehrte Frau Pfarrerin Dobler,
    Ihre Zeilen zum „engsten Familienkreis“ im Kirchenboten des Kantons St. Gallen haben mich
    sehr angesprochen. Meine in diesem Jahr verstorbene Gattin hatte schon vor einiger Zeit bei den Töchtern den ausdrücklichen Wunsch nach einer Beerdigung im engsten Familienkreis ausgesprochen. Ich hätte es auch lieber anders gesehen, aber an ihrem Wunsch wollte ich
    mich halten. Es sind also nicht immer die Hinterbliebenen, die so entscheiden.

    Freundliche Grüsse F.Lüthi

    • lieber herr lüthi
      ja ich sehe manchmal, dass die hinterbliebenen in einem „clinch“ sind, weil ihre wünsche, wie der abschied sein soll, ganz anders ist, als der wunsch des verstorbenen. vielleicht würde hier ein ehrliches gespräch zur abdankung zu lebzeiten der sterbenden helfen… aber ich weiss, manchmal gelingt das auch nicht.

  3. Liebe Corinne
    Danke für deine Gedanken und die Aufforderung gemeinsam Abschied zu nehmen.
    Habe eben gestern einen ähnlichen Beitrag für unsere Kirchenzeitung in Seebach geschrieben zum Thema „übers Sterben, Abschiednehmen und Erinnern“.
    Auch ich will bei Abdankungen möglichst alle – Mögliche und Unmögliche, Nahe und Ferne – dabei haben. Auch weil ich glaube, dass unser Gott ein geselliger, gemeinschaftlicher Gott ist, der mit uns Freude und Trauer teilt und der uns einlädt ebendies mit unseren Mitmenschen zu teilen.
    Danke.

  4. Hallo Corinne
    leider verpass ich ab und zu deine blogs. ich möchte alle haben, kann ich die mir ausdrucken‘ wamm hasst du wieder messe?
    Liebe Geüsse Richard

  5. Liebe Corinne das ist stark und ehrlich. und entspringt der Natürlichkeit
    das ist ein unvorbereiteter Spruch eines Gastwirtes,eben natürlich und direckt wie ichs auch schätze.
    wann gibst Du einen gottesdiest nach weihnachten,zu welcher Zeit und wo?Lass es ,mich wissen, vielleicht schaffe ich mal den Weg zu Deiner Predigt.
    gib mir ein deine Auftritte bekannt.
    Festliche Grüsse Hanspi vom wilden Westen.

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