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Paris? Paris!

Foto: Paris? Paris!

«Nicht auch noch hier im Blog dieses Thema!» , denkt vielleicht der eine oder andere. «Ist nicht alles gesagt, alles kommentiert, jede Meinung in den Sozialen Medien von den einen unterstützt, von den anderen in der Luft zerrissen worden?»
Ich möchte die Ereignisse deshalb nicht kommentieren, sondern Fragen stellen, Fragen, die mir auch vier Tage danach noch durch den Kopf gehen:
1. Ist es in Ordnung, wenn mich die Toten in Paris mehr schockieren, als die in Beirut oder Bagdad?
2. Wieso begehen Menschen solch grausamen Taten?
3. Was bedeutet es für einen Menschen, seinem Mörder ins Gesicht zu sehen und zu wissen, dass das Leben gleich zu Ende ist?
4. Was bedeutet es für einen Menschen, seinem Opfer ins Gesicht zu sehen und zu wissen, dass dessen Leben gleich zu Ende ist?
5. Darf ich als Christ Rachegefühle hegen?
6. Wo war Gott in dieser Nacht?
7. Schmoren die Attentäter jetzt in der Hölle?
8. Bin ich noch normal, wenn ich keine Angst davor habe, weiterhin zu einem Konzert oder einem Fussballspiel zu gehen?
9. Wieso haben die Geheimdienste mit all ihren Abhörtechniken nichts von der Tat geahnt?
10. Wann fahre ich das nächste Mal nach Paris und wie wird dann die Stimmung dort sein?
11. Muss der IS vernichtet werden und wenn ja, wie?
12. Wo war Gott in dieser Nacht?
13. Was kann ich tun, ausser beten?
14. Ab welcher Bartlänge sind Muslime gefährlich?
15. Darf ich so eine Frage (14.), die muslimische Männer pauschal als gefährlich einstuft, überhaupt denken?
16. Was können wir tun, dass so etwas nicht wieder passiert?
17. Wo führt das alles noch hin?
18. Wo war Gott in dieser Nacht?

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2 Kommentare

  1. Ich bekomme keine Antworten auf diese Fragen, aber die stehen wirklich im Raum!Mein erster Gedanke nach diesem „Krieg“war. Menschen sind Monster….Und Alle haben wir diesen „freien Willen“ können tun und lassen was wir wollen. Nur eines bleibt, die Konsequenzen…..Angst, Verzweiflung, Not usw.!

  2. 6,12 und 18: bis in die unterwelt hinabgestiegen, um alles mit seiner gegenwart zu erfüllen (eph 4.9f) – 8: „bin ich noch normal“, wenn sich mir die frage stellt, ob terror eine strafe sein könnte, die konsequenz der verdrängung der wahrheit (rm 1.18) – 16,17: bin ich noch zurechnungsfähig, wenn ich frage, ob der terror letzten endes nicht unsere freiheit angreift, sondern unsere unfreiheit. nächstenliebe oder, wenn das nicht geht, feindesliebe, etwas anderes kommt nicht infrage. gewaltloser widerstand. aber wir sind eine gesellschaft, die atommüll produziert, der eine million jahre gelagert werden muss, was unmöglich ist. höre ich das wort „barbarei“, denke ich auch an das.

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