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Was fischt ein „Menschenfischer“?

Auf meinen ersten Block-Unterricht nach den Sommerferien habe ich mich gefreut…. Zum Thema „Fisch“ hörten und sahen die Kinder aus einem Bilderbuch die Geschichte der Berufung der ersten Jünger, die Fischer waren am See Genezareth (Lukas 5,1-11). Mit folgenden Worten endete die Geschichte: „Jesus sagte zu Simon; komm mit mir und du wirst noch mehr Wunder erleben. Ich mache dich zu einem grösseren Fischer, zu einem Menschenfischer“. Ein Raunen ging durch die Klasse. „Menschenfischer!“ Ich fragte: „Was könnte Jesus mit Menschenfischer gemeint haben?“ „Er fängt die Menschen mit einem Netz!?“ oder „Er versucht Menschen einfach so einzufangen?!“ Waren die ersten schnellen Antworten. Ein aufgewecktes Kind meinte: „Ich glaube, er wollte die Herzen der Menschen gewinnen.“
Danke, ich hätte es nicht besser beschreiben können.

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1 Kommentar

  1. Ich stelle mir beim Menschenfischer immer einen Pflastermaler vor: Der Pflastermaler malt auf einem belebten Platz mit seinen bunten Kreiden ein Bild auf die Pflastersteine. Dorthin, wo die Menschen sonst geschäftig nur vorüberlaufen.
    Wenn sie nun aber das bunte Bild des Pflastermalers sehen, dann bleiben sie stehen, schauen zu, wie dieses Kunstwerk entsteht und bewundern die Fähigkeiten dieses Künstlers.
    Der Pflastermaler ist für mich auch ein Menschenfischer: er fängt die Menschen aus ihrem geschäftigen Treiben heraus und schenkt ihnen so eine Auszeit vom Alltag.

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