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Wenn Kinder still werden….

Mit «meinen» Kindern vom Reli-Treff sitze ich im Kreis. In der Mitte steht «unsere» Kerze und ein Töpfchen mit Wasser. Die Mädchen und Buben kichern und zappeln. Ich schaue das Kind zu meiner Linken an und sage: «Simon, ich wünsche dir einen schönen Tag». Simon gibt diesen Wunsch seinem Stuhlnachbar weiter. So macht der Wunsch die Runde bis er wieder bei mir ankommt. Den Kindern kommen noch andere Wünsche in den Sinn, die wir in der gleichen Weise in die Runde geben.

«Ich wünsche dir ein langes Leben, ich wünsche dir gute Gesundheit, ich wünsche dir, dass du nie vom Fahrrad fällst.»

sind eine kleine Auswahl der genannten Wünsche. Die Mädchen und Buben sind sich einig, dass ein Wunsch mehr Kraft bekommt, wenn man sich dabei in die Augen schaut oder einander berührt. Einige Ideen, wie Hände schütteln oder Hand auf die Schulter legen und den Wunsch aussprechen, werden auch gleich ausprobiert. Natürlich wird gelacht, gekichert und gezappelt. Ein Junge schaut zur Mitte und meint: «aber da hat es ja noch Wasser. Christiana, du könntest uns doch noch damit segnen!» Die andern nicken zustimmend.

Ich nehme das Töpfchen Wasser und mache jedem Kind ein Kreuz auf die Stirn und wünsche ihm Gottes Segen. Ein Moment wo die Kinder still und Herzen berührt werden.

 

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3 Kommentare

  1. Danke Chritiana
    Bei Menschen wie dich habe ich doch noch die Hoffnung, dass ich nicht im falschen Film bin.

  2. Ich empfehle den 2 langweiligen einmahl nei diesel spiel der kinder teilzunehmen mit OFFENEN GEDANKEN + AUGEN.
    Christiana hoffe noch mehr so positive blogs zu lessen

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