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Wo sind unsere Wurzeln?

Die Adventszeit bereitet uns auf das Weihnachtsfest vor, das uns Jahr für Jahr daran erinnert, aus welch armseligen Anfängen heraus das Christentum gestartet ist zu einer Weltreligion, auf die wir uns heute angesichts der vielen fremden Menschen, die als Flüchtlinge zu uns kommen, so gern berufen. Wir betonen unsere christlich-abendländische Kultur in einer Selbstverständlichkeit, die zu vergessen scheint, dass deren Wurzeln in genau der gleichen Region unserer Erde liegen, wie die Wurzeln derer, die wir mit Furcht und Sorge ablehnen.
Wenn Gott nicht, wie unser Glaube es betont, in einer Zeit der Bedrohung derart friedlich Mensch geworden wäre, wo wären wir dann heute mit unserer christlichen Kultur? Wenn Gott nicht in Jesu Namen Apostel und Missionare auf Reisen geschickt hätte, welcher Religion und welchem Glauben würden wir dann heute nacheifern?
Dieser Gott, auf den wir uns berufen, ist ein friedlicher, friedliebender Gott. Er begegnet uns mit Liebe und nimmt uns so an, wie wir sind. Das sollte uns Vorbild und Ansporn sein, wenn wir Menschen begegnen, die flüchten vor Verfolgung und Tod und die hoffnungsvoll nach einer persönlichen Zukunft suchen.

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