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Worte reichen nicht, Taten sollen folgen

Foto: Worte reichen nicht, Taten sollen folgen

Nach den Anschlägen vom 13.11.15 in Paris trafen sich die Staats- und Regierungschefs der G20 in Antalya und berieten insbesondere über das Vorgehen gegen den IS. Hoffnungsvoll wirkten die Bilder von intensiv diskutierenden Männern, die sonst nicht viel gemeinsam haben. Hoffnungsvoll ist auch der Gedanke, dass sich diese Grossmächte plötzlich näher kommen könnten, weil sie vom Terror des IS möglicherweise nicht verschont bleiben werden. Der Zusammenhalt wird auf einmal wichtig und lässt die anderen Probleme, bei denen man keinen Konsens findet, in den Hintergrund treten. Wenn sich der Gedanke «nur zusammen sind wir stark» durchsetzt, wer weiss, was in Zukunft sonst noch alles möglich wird. Jede Medaille hat zwei Seiten. Und so könnte der IS sogar eine positive Seite haben: Wenn die Grossmächte wirklich zusammen spannen und sich gemeinsam auf den Weg machen, so wären sie sich bei anderen Diskussionen vielleicht näher. Das wäre eine zusätzliche Schmach für den IS, nachdem er hoffentlich bald untergeht.

Falls sich meine hoffnungsvollen Gedanken verwirklichen sollten, empfehle ich den Grossmächten, sich dem Thema «Klimawandel» intensiv zu widmen. Hier wären Sofortmassnahmen gefragt. Wenn wir noch lange von «in 20 bis 30 Jahren» sprechen, ist es plötzlich zu spät. Dann ist die ganze Welt betroffen, nicht nur einzelne Staaten. Die Folgen der Klimaveränderung überrollen uns nicht über Nacht. Sie werden jedoch viel schlimmere Auswirkungen haben als der IS.

Die Hoffnung stirbt zuletzt! Alles kann sich zum Guten wenden. Glauben wir daran und tun unser Möglichstes dafür!

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1 Kommentar

  1. dass wir während des lebens gestorben sind, bedeutet, dass der tod in uns gestorben ist – was uns lebendig macht und uns ermöglicht, das zerstörerische, zb das umweltschädliche, zu lassen und die gelegenheit zum menschenfreundlichen und umweltfreundlichen zu fassen. in der religions- und geistesgeschichte kam es schon zu schwerwiegenden differenzen, weil das wort tod verschieden verstanden wird. die einen verstehen darunter den tod, mit dem wir es zu tun bekommen, sobald wird sind, der trennt, krank und böse macht, die andern den tod des todes, des tötenden todes, heilung, erlösung, die alles verändernde vereinigung von allem mit allem. eine verständigung in dieser frage, die beides zu seinem recht kommen lässt, wäre ein wesentlicher beitrag zum weltfrieden und zur klimapolitik.

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