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Strahlen

Foto: Strahlen

Lach in die Welt, und die Welt lacht zurück!“ Dieser banale Spruch ist mir einmal hängen geblieben. Wenn es so einfach wäre!

Vielleicht ist es so einfach. Ich habe auch schon von Studien gelesen, wonach Menschen, die viel lachen und positiv auf ihr Umfeld einwirken, selber viel Positives erleben. Eine Art self fulfilling prophecy.

Christen beziehen sich manchmal auf den Missionsauftrag am Ende des Matthäusevangeliums: Die frohe Botschaft bis ans Ende der Welt tragen zu allen Menschen und Völkern. Missionare sind ausgezogen mit der Bibel in der Hand, auch mit Fackeln, um Götzenbilder und Versammlungshütten abzufackeln. Sie wollten die Welt Gott unterwerfen.

Was, wenn das ein Missverständnis ist? Vielleicht ist es besser und eher im göttlichen Sinn, lachend in die Welt hinaus zu ziehen. Ansteckendes Lachen, freundschaftliches Zwinkern und herzhafte Umarmungen sind vielleicht viel nachhaltiger im Verbreiten der frohen Botschaft als die meisten Predigten, die je vor Menschen und fremden Völkern gehalten wurden.

Ansteckendes Lachen, freundschaftliches Zwinkern und herzhafte Umarmungen sind vielleicht viel effektiver und nachhaltiger im Verbreiten der frohen Botschaft als alle Predigten, die je vor Menschen und fremden Völkern gehalten wurden.

Wenn im Zuge des Reformprojektes Kirchentüren weit geöffnet werden und Begeisterte zu den Menschen in der Welt draussen gehen, dann sollten sie das herzhaft lachend tun. Vielleicht lacht jemand zurück.

 

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Verfasst von Simon Pfeiffer

Als ehemaliger Gemeindepfarrer auf der Fachstelle Pädagogisches Handeln, als miterziehender Vater in Teilzeitanstellung, als christlich geprägter Theologe mit Islamwissenschaftsstudium und Germanist mit Vorliebe für Mittelalter, Krimis und Fantasy lese und höre ich vielerlei. Gerne erprobe ich neues Wissen im Dialog. Und sehr gerne denke und spüre ich über Grenzen hinweg. Ich arbeite mit in der Arbeitsgruppe 1 "Inhalt und Botschaft".

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