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Überregional vernetzt – aber zu weit weg von den Menschen?

Das neue Konzept einer überregional zusammengeschlossenen, netzwerkartig aufgebauten Kirchgemeinde hat zu zahlreichen Rückmeldungen geführt. Im Blogbeitrag beschreibt Christian Wegmüller, Murgenthal, seine kritische Einschätzung und plädiert für mehr spürbare Nähe zu den Bedürfnissen der Menschen.
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Gross denken und lokal in Beziehung bleiben.

Eine Arbeitsgruppe hat ein neues, zukunftsfähiges Netzwerk-Modell für die Reformierte Kirche Aargau erarbeitet und am Diakonatskapitel erstmals vorgestellt. Sozialdiakonin Celine Rickenbacher-Slavkovsky war dabei und beschreibt, was ihr an dem Modell Hoffnung macht, wo sie Risiken sieht und welche Chancen aus Sicht der Sozialdiakonie in diesem Modell liegen.
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Handlungsspielraum dank Zusammenschlüssen

Bestehende Strukturen zu erhalten, kostet die Zukunft, erläutert Marc Zöllner, MItglied des Prozessleitungsteams der Kirchenreform. Denn: Die Rahmenbedingungen für Kirchgemeinden verändern sich inzwischen deutlich spürbar. Viele hoffen dennoch, die bisherigen Strukturen möglichst lange bewahren zu können. Doch gerade das Festhalten am Status quo führt zu schleichender Handlungsunfähigkeit. Diskutieren Sie mit: Wenn Ihre Kirchgemeinde lokal nur noch ein einziges Angebot finanzieren könnte, welches Angebot wäre das? Überregionale Zusammenschlüsse schaffen hingegen Spielraum für aktive Gestaltung: Welches Angebot oder welcher Schwerpunkt Ihrer Kirchgemeinde kann auch überregional Anziehungskraft entfalten?
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Eine feste Burg ist unser Trott

Wenn Festgefahrenes und Gewohntes den Blick auf das Eigentliche verstellt und am Aufbrechen hindert, dann ist es Zeit zum Ausmisten. Exnovation ist die Kehrseite von Innovation und ebenfalls ein strategischer Prozess. Wie sich das Loslassen im kirchlichen Kontext gestalten lässt, darüber denkt das Prozessleitungsteam der Kirchenreform nach, denn im Kirchenreformprozess sind in den nächsten Monaten Workshops und Diskussionsanlässe zu diesem Thema vorgesehen.
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Sind Kirchenfusionen zielführend?

Peter Eichenberger, Kirchenpflegepräsident der Kirchgemeinde Beinwil am See, fragt sich ob Fusionen von Kirchgemeinden zielführend sind und weist darauf hin, dass insbesondere ältere Gemeindemitglieder sich oftmals schwer tun mit der Vorstellung, dass ihre vertraute und lieb gewonnene Gemeinde in einer größeren Einheit aufgehen soll.
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Kirchenreform: Inhalt und Botschaft der Kirche

Samuel Jakob, Psychologe Dr. phil. aus Gontenschwil setzt sich mit dem Bericht der Arbeitsgruppe 1 auseinander. Er plädiert für ein umfassenderes Gottesbild und Kirchenverständnis, sowie für einen «theologisch verantworteten Synkretismus»: Kirche als diakonische Weggemeinschaft, die auch geistliche Aufbrüche ausserhalb der Institution wahrnimmt und sich theologisch über die reformierte Tradition hinaus öffnet für Impulse z.B. aus dem Zen, dem Sufismus, der Orthodoxie, auch seriöser Esoterik oder gewissen Vorstellungen der Reinkarnation.
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„Gott im Zentrum. Punkt.“

„Die Basis der Reformierten Kirche Aargau ist das Evangelium und die reformierte Tradition“, schreibt Kirchenratspräsident Christoph Weber-Berg Editorial in der Juli/August-Ausgabe des a+o. „Gott im Zentrum. Punkt.“ lautet das Fazit der Arbeitsgruppe 1 der Kirchenreform. Diskutieren Sie mit: Was ist für Sie die Mitte der Kirche?
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