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Überregional vernetzt – aber zu weit weg von den Menschen?

Das neue Konzept einer überregional zusammengeschlossenen, netzwerkartig aufgebauten Kirchgemeinde hat zu zahlreichen Rückmeldungen geführt. Im Blogbeitrag beschreibt Christian Wegmüller, Murgenthal, seine kritische Einschätzung und plädiert für mehr spürbare Nähe zu den Bedürfnissen der Menschen.
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Gross denken und lokal in Beziehung bleiben.

Eine Arbeitsgruppe hat ein neues, zukunftsfähiges Netzwerk-Modell für die Reformierte Kirche Aargau erarbeitet und am Diakonatskapitel erstmals vorgestellt. Sozialdiakonin Celine Rickenbacher-Slavkovsky war dabei und beschreibt, was ihr an dem Modell Hoffnung macht, wo sie Risiken sieht und welche Chancen aus Sicht der Sozialdiakonie in diesem Modell liegen.
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Handlungsspielraum dank Zusammenschlüssen

Bestehende Strukturen zu erhalten, kostet die Zukunft, erläutert Marc Zöllner, MItglied des Prozessleitungsteams der Kirchenreform. Denn: Die Rahmenbedingungen für Kirchgemeinden verändern sich inzwischen deutlich spürbar. Viele hoffen dennoch, die bisherigen Strukturen möglichst lange bewahren zu können. Doch gerade das Festhalten am Status quo führt zu schleichender Handlungsunfähigkeit. Diskutieren Sie mit: Wenn Ihre Kirchgemeinde lokal nur noch ein einziges Angebot finanzieren könnte, welches Angebot wäre das? Überregionale Zusammenschlüsse schaffen hingegen Spielraum für aktive Gestaltung: Welches Angebot oder welcher Schwerpunkt Ihrer Kirchgemeinde kann auch überregional Anziehungskraft entfalten?
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«Plan P»: How not to reform

Zur Bekämpfung des Pfarrmangels schlägt das Ausbildungskonkordat den «Plan P» vor: «Pfarrverwalter» ohne Ausbildung sollen vakante Pfarrstellen übernehmen. Benjamin Rodriguez Weber, Pfarrer in Uerkheim, erläutert, warum diese Idee für kleinere, dörfliche Kirchgemeinden – wo Pfarrstellen besonders oft vakant sind – keine Lösung sein kann.
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Sabbatical am Sehnsuchtsort Greifswald

Michael Freiburghaus, Pfarrer der Kirchgemeinde Leutwil-Dürrenäsch, verbrachte sein 16-wöchiges Summer Sabbatical in Greifswald an der Ostsee. Neben den Vorlesungen, die er als Gasthörer an der Universität Greifswald besuchte, beeindruckten ihn vor allem die neuen Gottesdienstkonzepte, mit denen die evangelische Kirche im atheistischen Milieu Ostdeutschlands die Menschen erreicht.
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«Untergehen oder umkehren»

Tom Sommer, Biologe, Filmemacher und Kirchenpflegepräsident der Kirchgemeinde Würenlos, bringt sich seit Beginn in Reformprozess der Reformierten Kirche Aargau ein. Neue Wege für die Kirche zu finden, ist ihm ein Herzensanliegen. Aktuell liest er das Buch «Untergehen oder Umkehren» des deutschen Theologen und Pfarrers Alexander Garth und fasst seine Gedanken dazu hier im Blog zusammen. Teil 1.
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Kirchenreform: Inhalt und Botschaft der Kirche

Samuel Jakob, Psychologe Dr. phil. aus Gontenschwil setzt sich mit dem Bericht der Arbeitsgruppe 1 auseinander. Er plädiert für ein umfassenderes Gottesbild und Kirchenverständnis, sowie für einen «theologisch verantworteten Synkretismus»: Kirche als diakonische Weggemeinschaft, die auch geistliche Aufbrüche ausserhalb der Institution wahrnimmt und sich theologisch über die reformierte Tradition hinaus öffnet für Impulse z.B. aus dem Zen, dem Sufismus, der Orthodoxie, auch seriöser Esoterik oder gewissen Vorstellungen der Reinkarnation.
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Fragen zur Mitgliedschaft: Member Cards für Kirchgemeinden?

In einem Werbemail wurde ich gefragt, «ob Euer Verein bereits eine Mitgliederkarte hat.» Ein Anlass, sich Gedanken zu Mitgliedschaftsmodellen im kirchlichen Kontext zu machen: Fünf Fragen zur Migliedschaft und Gedankenanstösse von Claudia Daniel-Siebenmann, Leiterin Kommunikation, und Marc Zöllner, Prozessleitungsteam Kirchenreform.
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